Wasserstoff in der Metropolregion Hamburg

Wasserstoff in der Metropolregion Hamburg


sauber, hohe Lebensqualität, innovativ


Unsere heutige Energieversorgung wird dominiert durch die fossilen Energieträger Kohle, Öl und Erdgas. Auch wenn auf Basis dieser Energien ein in der Geschichte beispielloser Wohlstand entwickelt wurde, ist die Nutzung nicht frei von negativen Auswirkungen: Der durch CO2-Emission hervorgerufene Treibhauseffekt, lokale Emissionen wie Stick- und Schwefeloxide, Kohlenwasserstoffe oder Kohlenmonoxid. Im Fokus steht auch die Endlichkeit der fossilen Ressourcen.


Die Lösung dieser Probleme fordert die Einbeziehung der erneuerbaren Energien wie Wind, Wasserkraft, Sonne, oder nachwachsender Energien wie Biomasse in den notwendigen Energiemix. Ein Energieträger ist Wasserstoff, der nicht CO2 emittiert.


Eingesetzt werden kann Wasserstoff in der Mobilität als Kraftstoff für Fahrzeuge und Schiffe. Erforscht werden derzeit die Möglichkeiten in der Luftfahrt. Weiterhin kann Wasserstoff in stationären Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden. Technologisch wird hierbei die Brennstoffzelle eine große Rolle spielen.


Im Jahre 1989 wurde die Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg e.V. mit der Zielsetzung gegründet, den Wasserstoff als umweltfreundlichen Energieträger in allen Energie-Verbrauchs-Systemen einzusetzen. Die damaligen Aktivitäten der Industrie oder auch der staatlichen Verbände waren so unausgeprägt, dass eine Förderung aus privater Initiative dringend erforderlich erschien, wenn man in diesem wichtigen Bereich des Industriesektors ·Energiehandhabung ohne Umweltverschmutzung· nicht den Anschluss an die Zukunft versäumen wollte.


Die Gesellschaft war erfolgreich in der Initiierung zahlreicher Anstrengungen der Wirtschaft und der Industrie im Besonderen, sich dem Thema Wasserstoff als weitgehend umweltfreundlichem Energieträger zu nähern.


Mit verschiedenen, von der Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg e.V. unterstützten Projekten wurden die Möglichkeiten von Wasserstoff als Energieträger demonstriert:

  • In dem Projekt W.E.I.T. wurden sechs Kleinlastwagen mit Wasserstoff-Antrieb auf den Hamburger Straßen betrieben.

  • Der Hamburger Flughafen setzt einen neu beschafften, mit Wasserstoff betriebenen Fiat Doblo im Bodenbetrieb ein.

  • Dieser Fiat Doblo und mit Wasserstoff Gepäckschlepper werden am Hamburger Flughafen an einer 2007 neu installierten Wasserstofftankstelle betankt.

  • Die Veranstaltungen der Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg e.V. wie z.B. das Symposium „Woher kommt der Wasserstoff“ im Oktober 2006 und das Symposium „Was kann die Wissenschaft, was erwartet die Wirtschaft?“ im Oktober 2007 halten Sie auf dem Laufenden.

 
 
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